Heute möchte ich auf eine Veranstaltung aufmerksam machen, an der ich teilnehmen werde und die meiner Meinung nach mehr Beachtung verdient, die Space Resources Week in Luxemburg.

Diese Thematik spielt, genauso wie die Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Recycling, eine zentrale Rolle für die Weiterentwicklung unserer Zivilisation.

Die Space Resources Week wird vom 19. bis 22. April in Luxemburg organisiert, nachdem sie 2020 wegen der Pandemie verschoben werden musste.  Sie wird in diesem Jahr als Online-Konferenz durchgeführt und soll Interessierte und Vorreiter aus dem Sektor der Rohstoffressourcen, der Raumfahrtindustrie, Finanzmärkte, Forschung und der Wissenschaft miteinander verbinden.

Schon immer waren Bergbau und Rohstoffverarbeitung Motoren der Zivilisation. Sei es von der Steinzeit bis zu Eisenzeit, von den Holzbauten bis zu Wolkenkratzern aus Beton, Stein, Glas und Metall bis hin zur modernen Hightechindustrie und Robotik. Überall spielten und spielen terrestrische Rohstoffe wie Metalle, Edelmetalle, Sand, Steine und viele mehr eine zentrale Rolle. Diese Rohstoffe sind auf dem Planeten jedoch nicht unbegrenzt vorhanden und der Fortschritt und die Umweltzerstörung gehen leider viel zu oft Hand in Hand. Diese beiden Gegensätze können nur voneinander getrennt werden, wenn die Ressourcengewinnung von der Erde weg ins Weltall verlagert wird. Hierbei spielen Asteroiden, aber auch der Mond und der Mars eine zentrale Rolle.

Die Space Resources Week zielt darauf ab, die Herausforderungen der Rohstoffgewinnung im Weltraum zu verstehen und Empfehlungen für die zukünftige Entwicklung dieses Hochtechnologiesektors zu diskutieren und zu erarbeiten um eine neue Zukunft zu schaffen.

Organisiert wird diese Veranstaltung vom European Space Resources Innovation Center (ESRIC), zusammen mit der European Space Agency (ESA) und der Luxembourg Space Agency (LSA).

https://www.spaceresourcesweek.lu/

https://www.esric.lu/

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