Es gibt einige sehr Einfache, alltägliche Maßnahmen, die wir für ein nachhaltigeres Leben ergreifen können.

Umweltfreundliches Handeln ist nicht länger ein schrulliger Lifestyle-Trend, sondern eine moralische Verpflichtung. Und wie uns die Protestplakate gerne in Erinnerung rufen – es gibt keinen Planeten B oder eine sonstige Alternative zum Planeten Erde.

Es kann jedoch leicht passieren, dass man sich von düsteren Statistiken und Warnungen überwältigt fühlt und dann gleich wieder aufgibt. Einer der größten Fehler den wir machen, wenn es um einen nachhaltigen Lebensstil geht, ist der Glaube, dass es bei unseren Bemühungen um alles oder nichts geht. Die Wahrheit ist, dass viele kleine Schritte und Anpassungen von täglichen Gewohnheiten, zu dauerhaften und sinnvollen Veränderungen führen können. Hier ein paar Dinge, die wir in unserem täglichen Leben umsetzen können.

Klüger waschen

Flecken können auch mit einer Fleckenseife behandelt werden und die Kleidung kann zum Auslüften nach Draußen gehängt werden. Auch beim Waschen selbst kann man gegebenenfalls die Temperatur reduzieren und auch Waschmittel einsparen, sofern die Flecken und die Verunreinigungen es zulassen. So kann auf Dauer viel Energie, Zeit und Waschmittel eingespart werden.

Reduzieren des Konsums von Fleisch und Milchprodukten

Der Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte ist eine weitere einfache und große Möglichkeit, die eigene Umweltbelastung zu reduzieren. Und selbst eine Verringerung des Konsums um nur 20 % hat eine erhebliche Verbesserung im CO2-Fußabdruck zur Folge. Ein angenehmer Nebeneffekt ist dabei, dass Geld gespart wird, da Fleisch- und Milchprodukte oftmals nicht ganz billig sind. Wenn schon Fleisch und Milchprodukte, dann regional, lokal und nur gute Qualität. Dadurch kann der Konsum wieder zum Genuss werden. Also gelegentlich bewusst fleischfreie Tage einfügen und so Gutes für die Umwelt tun.

Überprüfung der Gewohnheiten beim Energieverbrauch

Licht ausmachen, wenn der Raum verlassen wird, so einfach kann es sein Energie zu sparen. Die Technik im Haushalt wird zwar immer effizienter und intelligenter, aber es gibt noch viel Raum, um unsere eigenen, verschwenderischen Gewohnheiten zu überdenken – und gleichzeitig Geld zu sparen.

Wenn möglich ist auch der Wechsel zu einem Energieversorger zu empfehlen, der erneuerbaren Strom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft nutzt.

Reparieren, Recyceln, Reduzieren

Nachhaltiges Verhalten ist sehr einfach zu erreichen und es benötigt meist gar keine großen Veränderungen:

Reparieren was kaputt oder abgenutzt ist und nicht sofort etwas Neues kaufen. Hier kann man sich selbst informieren oder natürlich bei komplizierteren Sachen, wie Kleidungsstücken oder Elektronikgeräten, einen Fachmann oder eine Fachfrau fragen.

Alles wiederverwenden was nur möglich ist. Von der Essensverpackungen als Tupperware, der Einkaufstüte zur Müllsammlung im Haushalt bis zur Verwendung alter Kleidungsstücke als Putzlappen.

Richtig Trennen und Recyceln und die Sachen zur nächsten Sammelstelle bringen.

Und schließlich sollte der Verbrauch so weit wie möglich reduziert werden. Sei es durch einen Kaufverzicht, durch Mieten, Tauschen, Leihen oder indem man sich einfach immer wieder die Fragen stellt: Ist das wirklich nötig? Brauche ich es? Verwende ich es? Habe ich so was ähnliches nicht schon?

Wir können uns den Weg zu einem gesünderen Planeten nicht erkaufen, aber wir können das was wir bereits haben besser nutzen. Weniger ist wirklich mehr und ganz nebenbei wird das Leben nachhaltiger. Ohne großen Aufwand!

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