Die Besorgnis über den Energieverbrauch beim Mining von Kryptowährungen nimmt global zu. Daher entstehen ständig neue Initiativen, um die Umweltbilanz des Sektors zu verbessern. Dazu gehört die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, die Entwicklung energieeffizienter Protokolle und die Kompensation des CO2-Fußabdrucks durch verschiedenste Initiativen. Oftmals sind diese Bemühungen noch nicht ausgereift und bleiben Versprechungen.

Es gibt jedoch auch viele Hinweise, dass die Schaffung neuer, nachhaltigerer, umweltfreundlicher Kryptowährungen sowie große Veränderungen der bestehenden Projekte zu erwarten sind. Projekte wie IOTA und Chia gelten als Pioniere im Bereich der umweltfreundlichen Kryptowährungen. Diese verpflichten sich, die Umweltauswirkungen von Transaktionen zu reduzieren. Auch Ethereum will mit seinem 2.0 Projekt hier noch in diesem Jahr nachziehen.

Was ist der Crypto Climate Accord (CCA)

Um ihren Bestrebungen eine Plattform zu bieten, gemeinsame Ziele zu verfolgen und mehr darauf aufmerksam zu machen, haben bereits über 200 Unternehmen und Einzelpersonen aus dem Krypto-, Finanz-, Energie- und Technologiesektor im Jahr 2021 die Krypto-Klimainitiative (CCA) unterzeichnet. Diese Non-Profit Vereinigung zielt darauf ab, die Branche umweltfreundlicher zu machen und bis 2030 das Null-Emissionen-Ziel, aus dem mit Kryptowährungen verbundenen Stromverbrauch, zu erreichen. Unter den Firmen und Projekten die sich dieser Vereinigung angeschlossen haben sind auch Namen wie Polygon, Tezos, Zilliqa, Enjin und Near, um nur einige zu nennen.

Schlagwörter und Ziele des Crypto Climate Accord

  • Nachhaltigkeit in der Kryptowährung

Die Krypto-Branche hat die Möglichkeit, als positives Beispiel für andere Sektoren zu fungieren, indem sie der Welt zeigt, wie eine branchenweite Dekarbonisierung aussehen kann.

  • Kryptowährungen mit 100% erneuerbaren Energien

Emissionen reduzieren, neue Nachfrage in der Technologiebranche schaffen und mehr Kunden und Kapital für nachhaltige Kryptowährungen gewinnen. Dies kann und soll zu Investitionen in neue, grüne Technologien führen.

  • Blockchain-Technologien entwickeln, die weniger Energie verbrauchen

Es sollen Technologien entwickelt werden, die neben der Nutzung von erneuerbaren Energien, bereits darauf ausgerichtet sind wenig Energie durch ihre Anwendungen zu Verbrauchen.

Das Jahr 2022 wird in dieser Hinsicht spannend und die Zukunft ist reif für Blockchain-Technologien, welche nicht nur den ökonomischen Profit, sondern auch eine ökologische Verträglichkeit im Blick haben. Der Weg dorthin wird sicherlich nicht einfach, aber es muss versucht werden.

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